Die erste Wahl am Hammerflügel. Es war in Antwerpen, in einem Museum, vor fast vier Jahrzehnten: Andreas Staier sieht und erlebt dort das erste Mal einen Hammerflügel, ein Instrument aus dem Jahr 1827 – für den jungen Pianisten ein prägendes, ein Weichen stellendes Erlebnis. Instrumente wie diese waren von nun an die Antwort für ihn auf viele Fragen, die ihm bislang nicht lösbar erschienen. Fragen nach dem idealen Pianissimo zum Beispiel: Das Hammerklavier kann es – »da bleibt dem modernen Steinway irgendwann die Spucke weg«, sagt Staier. In den 1980ern wurde Andreas Staier Deutschlands führender Hammerklavier-Virtuose, und er ist bis heute auch ein ebenso faszinierender Cembalist. Er sei, schrieb die Süddeutsche Zeitung kürzlich »ein ganz Großer«, was man daran erkenne, dass er »im Verlauf der Jahre nicht in Routine versinkt, dass er immer wieder mit jugendlicher Neugier überrascht, dass er sich und seinem Publikum immer wieder Neuland entdeckt.« Ein passionierter Neuland-Entdecker auch er: Alessandro de Marchi, der Cembalist und Dirigent hat 2009 von René Jacobs die Leitung der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik übernommen und 2016 erst mit einem umjubelten Konzert im Barock+ debütiert.
Andreas Staier spielt:
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