Eine Dirigentin wie Dynamit. Emmanuelle Haïm ist in Frankfurt bestens bekannt als Energiezentrum der Alten Musik. Ihr Spitzname lautet: »Miss Dynamite« – man muss nach dem Warum nicht fragen. Emmanuelle Haïm, die so mitreißende Cembalistin und Dirigentin, trat 2004 zum ersten Mal als Orchesterleiterin in Deutschland auf, und zwar in der damals neuen Konzertreihe Barock+ des hr-Sinfonieorchesters. Der Erfolg war durchschlagend: Haïm, »die vom Scheitel bis zur Sohle zum flammenden Taktstock werden kann«, habe »wahre Temperamentsorgien« entfesselt, so damals die FAZ – und eröffnete dazu »klanggestische und -farbliche Tiefendimensionen, die Musiker wie Zuhörer glücklich machen«. Händels Oratorium »La Resurrezione« stand damals auf dem Programm, sein nicht minder prächtiges »Dixit Dominus« hat sie diesmal für Frankfurt ausgewählt. Dazu Bachs »Magnificat«, auch dies ein repräsentativ besetztes, Trompeten-glänzendes Werk, so recht passend zur Vorweihnachtszeit.
Emmanuelle Haïm dirigiert:
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